MathiosStones - Montage & Verarbeitung

Natur erleben in Perfektion ! Der Schmuck für Ihren Wohn"t"raum.

MathiosStones Montage


MathiosStone ist einfach und schnell zu verlegen.
Einhalten der Horizontale, sauberes Arbeiten und ein Auge für Abwechslung sind die wichtigsten Voraussetzungen und Garanten für ein gelungenes Werk.


Allgemeine Regeln zur Montage

Eine zufriedenstellende optische Wirkung des Endergebnisses hängt weitgehend davon ab, ob bei der Verlegung gewisse Regeln des Steinbaues beachtet wurden.

Obwohl es sich hier um einen Kunststein ohne konstruktive oder tragende Funktion handelt, werden bei der optischen Beurteilung des fertigen Gewerkes dieselben Maßstäbe angelegt, wie bei der Beurteilung von Natursteinkonstruktionen.

Daher sind die grundlegenden Regeln des Steinbaues auch bei der Verarbeitung von Verblendsteinen einzuhalten:

* Die Steine sind entlang einer mit der Wasserwaage zu ziehenden Horizontalen zu verlegen. Wellenlinien sind unbedingt zu vermeiden.
* Die längere Seite eines Steines muss immer horizontal ausgerichtet sein, niemals vertikal
* Senkrechte Fugen dürfen nicht über die Höhe eines Steines hinausreichen.
* Das obere Ende einer Fuge wird durch das Überlagern der Fuge durch den nächsten Stein abgeschnitten.
* Für Mauer-Außenkanten bietet Mathios Stone 90° Eck-Steine an, die den Eindruck von massivem Stein vermitteln. Diese Ecksteine sollten unbedingt verwendet werden, da jede andere Lösung den Plattencharakter der Verblendsteine erkennen lassen würde. Die Ecksteine sind ein ganz wesentlicher Bestandteil für ein gelungenes Endergebnis.

Vorbereitungen

Folgende Werkzeuge sind für die Be- und Verarbeitung von typisch bzw. empfehlenswert:

* Spachtel, Zahnspachtel,
* Wasserwaage,
* Schutzbrille!!,
* Gummihammer (zum Zurechtklopfen der Steine im Kleberbett),
* Fliesen-Nassschneider (besser als eine Flex - da keine Staubentwicklung),
* Beißzange oder Beil (zum Formen der Steine und Entfernen von Gussgraten an den Stein-Rändern),
* Presssack (zum Einbringen der Fugenmasse in die Fuge),
* Fugenspachtel oder Holzstiele (zum Glätten und Verfestigen der Fugenmasse),
* Bürste (zum Säubern nach dem Verfugen),
* Steinimprägnierung (in manchen Fällen zum Schutz der Oberfläche nötig),
* Pinsel für Steinimprägnierung

Die Vorbereitung für die Verlegung beginnt man am besten mit dem Ausbreiten einer größeren Anzahl von Steinen
(2-3m⊃2;) auf dem Boden, um aus einer Vielfalt von Größen, Farben und Formen auswählen zu können.
Kontraste und Abwechslung ergeben ein ansprechendes Verlegebild.
Wenn die endgültige Steinformation Schritt für Schritt schon am Boden vorbereitet wird, geht das Kleben leichter und schneller von der Hand.

Falls auch Ecksteine eingesetzt werden, beginnt man mit einigen Ecksteinen und setzt daran anschließend mit Flachsteinen fort. Auch die Ecksteine sollen bereits am Boden vorbereitet werden.

Von jedem Steintyp gibt es eine Vielzahl von Formen, so dass Wiederholungen nicht häufig vorkommen.
Sollte sich dennoch auf kleinem Raum eine auffällige Form wiederholen, dreht man den Stein um 180°und gibt ihm damit eine völlig andere Wirkung.

Kleber auftragen - Untergrund

Der Kleber wird mit einer Spachtel ca. 1 bis 1,5 cm dick auf den sauber vorbereiteten, staub- und fettfreien, gesunden und tragfähigen Untergrund aufgetragen. Die Fläche sollte nicht zu groß sein, damit der Kleber nicht vorzeitig abtrocknet. Angetrockneter Mörtel muss wieder entfernt werden.

WICHTIG: Kleben nach dem „Buttering - Floating“ – Verfahren unbedingt erforderlich!

Vereinfacht gesagt, bedeutet „Buttering - Floating“ das Verlegen der Steine in einem Kleberbett, welches frei von Hohlräumen ist.

Alle MathiosStone Typen müssen nach diesem Verfahren verklebt werden.

Ein hohlraumfreies Kleberbett wird dadurch erreicht, dass Kleber sowohl auf dem Untergrund – dort üblicherweise mit einer Zahnspachtel – als auch auf der Stein-Rückseite mit einer Spachtel - so dick aufgetragen wird, dass nach dem Einpressen des Steines in das Kleberbett, dort alle „Hohlraum-Nester“ beseitigt sind.

Damit wird sowohl eine frostsichere Verklebung gewährleistet, als auch ein bestmöglicher Spannungsausgleich zwischen der Stein-Schicht und dem darunter befindlichen Untergrund.

Wenn nicht auf die Einhaltung dieses Verfahrens geachtet wird, kann es zu Frostabbbrüchen und/oder zu Spannungs-Rissen in den Steinen kommen.

Kleber auftragen - Stein

Die Rückseite des Steines, auf welche der Kleber aufgetragen wird, muss vor dem Auftragen des Klebers entstaubt werden. Entweder mit einer Bürste oder durch kurzes Eintauchen in Wasser. So wird die Haftung zwischen Kleber und Stein sichergestellt.
Dann wird der Kleber mit einer Spachtel vollflächig aufgetragen, so dass der Stein satt, ohne Hohlraum im Kleberbett sitzen kann.

Sollte Kleber die Oberfläche verschmutzen, so lässt man den Kleber abtrocknen und bürstet ihn danach ab (nicht mit Drahtbürste!) Versuchen Sie auf keinen Fall, den Kleber feucht zu entfernen. Dies würde zu Flecken an der Oberfläche führen.

WICHTIG: Kleben nach dem „Buttering - Floating“ – Verfahren unbedingt erforderlich!

Vereinfacht gesagt, bedeutet „Buttering - Floating“ das Verlegen der Steine in einem Kleberbett, welches frei von Hohlräumen ist.

Alle MathiosStone Typen müssen nach diesem Verfahren verklebt werden.

Ein hohlraumfreies Kleberbett wird dadurch erreicht, dass Kleber sowohl auf dem Untergrund – dort üblicherweise mit einer Zahnspachtel – als auch auf der Stein-Rückseite mit einer Spachtel - so dick aufgetragen wird, dass nach dem Einpressen des Steines in das Kleberbett, dort alle „Hohlraum-Nester“ beseitigt sind.

Damit wird sowohl eine frostsichere Verklebung gewährleistet, als auch ein bestmöglicher Spannungsausgleich zwischen der Stein-Schicht und dem darunter befindlichen Untergrund.

Wenn nicht auf die Einhaltung dieses Verfahrens geachtet wird, kann es zu Frostabbbrüchen und/oder zu Spannungs-Rissen in den Steinen kommen.

Einsetzen der Steine in das Kleberbett

Der mit Kleber bestrichene Stein wird an der vorbestimmten Stelle unter leichtem Hin- und Herbewegen in das Kleberbett hineingepresst und horizontal und vertikal eingerichtet. An den Rändern herausquellender Kleber wird mit der Spachtel entfernt.

Wie bereits erwähnt, muss - wenn Ecksteine benützt werden - zuerst mit der Eckausbildung angefangen werden, dann geht man Reihe für Reihe in die Fläche weiter.

Bei den Ecksteinen sorgt man durch alternierendes Setzen von kurzen und langen Schenkeln, hohen und niedrigen Ecksteinen für entsprechende Abwechslung.

Während diesem Arbeitsgang wird auch die Fugenbreite festgelegt - bei Steintypen, welche mit Fuge verlegt werden. Die Fuge sollte nicht breiter als 1 bis 1,5 cm sein.

Bearbeiten der Steine

MathiosStone ist leicht zu bearbeiten - mit Flex, Kreissäge, Hammer, Beißzange etc. kann jeder Stein an seine unmittelbare Umgebung in die er eingefügt werden soll, angepasst werden.
Der Schnitt verläuft völlig exakt und ergibt eine scharfe Schnittkante. Diese sollte aus optischen Gründen, wo es nötig ist, durch gefühlvolles Abhämmern entschärft werden.

Verfugen der Steine

Die Fuge wird ein sehr dominierender Bestandteil der fertigen Steinmauer sein. Deshalb gilt es gut zu überlegen, welche Farbe die Fuge erhalten soll, um sie harmonisch in das Gesamtbild einzufügen oder ihm sogar eine besondere Note zu verleihen. MathiosStone bietet hierzu Fugenmassen in verschiedensten Farbtönen an.

Die Fugenbreite sollte ca. 1 bis 1,5 cm betragen.
Bei den Steintypen, die mit Fuge verlegt werden (z.B. Rio Grande, Fieldstone etc.), gehen die Fugen noch oben auseinander, weil die Steine leicht konisch sind. Da enge Fugen ansprechender wirken, als breite, müssen die Steine relativ nahe aneinander gesetzt werden da andernfalls die Fuge zu breit werden würde.

Die Verfugung - also das Einbringen der Fugenmasse in die offenen Fugen - wird am besten und leichtesten mit einer Dressierspritze bzw. einem Presssack durchgeführt. Der mit Fugenmasse gefüllte Sack mit einer Öffnung an der Spitze kann sehr exakt entlang der Fuge geführt werden, ohne dass Fugenmasse die Oberfläche des Steines beschmutzen würde.

Fugen Endbearbeitung

Sobald die Fugenmasse „daumentrocken" ist, wird sie mit einer Fugenspachtel gleichgerichtet und verdichtet. Verwendet man hierzu ein abgebrochenes Holzstück, erhält die Fuge ein „rustikales", weniger glattes Aussehen, als bei der Verwendung von Metall-Fugenspachteln.

Es ist ratsam, die Trocknungszeit der Fugenmasse zu beobachten. Manche Fugenmassen werden relativ schnell hart und können dann nur mehr schwer behandelt werden.

WICHTIG: Die Herstellung einer „sauberen" Fuge ist für das Endergebnis ebenso wichtig, wie eine „saubere" Verlegung der Steine.

Reinigung der Oberfläche

Zum Abschluss werden mit einer Bürste (keine Stahlbürste verwenden!) die Reste der Fugenmasse entfernt.

In manchen Fällen ist es empfehlenswert, die Oberfläche durch Imprägnierung mit einer neutralen Steinimprägnierung vor Verschmutzung oder vor chemischen Einwirkungen zu schützen.

Verlegung von Steinen ohne Fugen

Manche Steintypen aus dem Programm werden ohne Fuge verarbeitet - das heißt die einzelnen Steine werden dicht aneinander ohne Zwischenraum verlegt. Dazu gehören:

Highland, Isola, Highland Blend, Altaia, Alamo und Bretagne und Tuscany (letztere können sowohl mit als auch ohne Fuge verlegt werden).

Werden Bretagne oder Tuscany ohne Fuge verlegt, müssen ca. 10% mehr Steine bestellt werden, da die Fugenfläche wegfällt.

Beim fugenlosen Verlegen sind folgende Details zu beachten:

* Die einzelnen Stein-Längen sollen abwechselnd verwendet werden.
* Vor dem Ansetzen eines neuen Steines am vorigen Stein, muss der eventuell hervorquellende Kleber von den Rändern entfernt werden, damit der nächste Stein fugenlos angesetzt werden kann.
* Manchmal vorkommende, vorstehende Guss-Ränder an den Steinen sollen vor dem Verlegen sauber - z.B. mit einer Beißzange - abgenommen werden.

Verlegung auf besonderen Untergründen

* kann direkt auf Untergründe wie Ziegel, Beton, Leichtbeton oder auf jede Art von tragfähigem Mörtel verlegt werden.

* Untergründe wie Holz, Metall, Rigips, Hartschaum-Isolierplatten müssen vor der Verlegung ein Tragegitter aus Metall oder anderem Material erhalten. Nachdem dieses mit Dübeln, Schrauben, Klammern etc. am Untergrund befestigt und mit Kleber eingespachtelt worden ist, wird dieses Gefüge zum Träger der Steinverkleidung.

* Die zu verwendenden Dübel, Klammern, Schrauben etc. müssen rostfrei sein und das Tragenetz am festen Untergrund sicher befestigen.

* Die notwendige Anzahl an Dübeln pro m2 ist mit dem Lieferanten des Isoliermaterials etc. abzuklären.
Dabei kann von ca. 80 kg als Richtwert für das zu tragende Steingewicht in trockenem Zustand - mitsamt Kleber und eventueller Fugenmasse - ausgegangen werden. Abhängig vom Steintyp, kann dieses Gewicht auch nach unten abweichen.

Verlegung auf Holz

1. Vollständige Bedeckung der Holzoberfläche mit Bitumenpapier oder mit einer dünnen Schicht Bitumen zur Isolation des Holzes vor Feuchtigkeit. Über dem Bitumenpapier Befestigen eines Tragnetzes mit galvanisierten Holz-Schrauben.

2. Das Tragnetz kann aus Kunststoff oder aus galvanisiertem Metall („Streckmetall") bestehen. Bei besonders heiklen Anwendungen (z.B. Installation der Steine über Kopf an begangenen Stellen) wird jedoch die Verwendung eines galvanisierten Metallnetzes empfohlen (Dichte: 0,9 kg/m2), da dieses dem Kleber eine bessere Haftmöglichkeit bietet.

3. Verspachtelung des Netzes mit einer ca. 2mm dicken Haftschicht. Das Netz soll nicht vollständig in der Haftschicht verschwinden, sondern Teile davon sollten daraus hervorragen um dem nachfolgenden Steinkleber eine „aggressive" Oberfläche für eine gute Verzahnung zu bieten.

4. Kleben der Steine durch beidseitiges Auftragen des Klebers - nämlich sowohl auf dem Untergrund (der Haftschicht über dem Netz), als auch auf der Rückseite jedes Steines, damit ein satter, hohlraumfreier Sitz jedes einzelnen Steines im Kleberbett gewährleistet ist.

Pflegen von MathiosStones

MathiosStone ist praktisch wartungsfrei !

Zur Reinigung von Staub, Schmutz, angesetztem Moos etc. sollen nicht Hochdruckreiniger verwendet werden. Dies könnte zur Beschädigung der Oberfläche und des gesamten Klebe-Gefüges (Kleber, Fugenmasse) führen.

Am besten erfolgt die Reinigung mit Spritzwasser und Bürste - jedoch nicht mit einer Drahtbürste

MathiosStone oll vor der Einwirkung von Säuren geschützt werden, da Säuren die Färbung des Steines (Eisenoxyd) chemisch beeinflussen könnten. Ebenso soll nicht direkt mit Erde in Berührung gebracht werden, da in dieser enthaltene Mineralien unter Einwirkung von Feuchtigkeit ebenfalls die Farbe verändern könnten.In bestimmten Gebieten mit starkem Industriesmog kann unter Umständen saurer Regen zu einer Farbveränderung führen. Falls derartige Umstände zu erwarten sind, ist eine geeignete vorbeugende Imprägnierung der Oberfläche ratsam , welche diesen Prozess verhindern oder zumindest verlangsamen sollte.

Wo die Berührung mit Chemikalien, Öl etc.nicht vermieden werden kann (z.B. in Küchen, im Spritzbereich von Swimming-Pools oder direkt an Gehsteigen, wo mit Streusalz gearbeitet wird, oder wo Hunde markieren könnten), wird ebenfalls empfohlen, mit einer entsprechenden Steinimprägnierung zu schützen.

Um dem Material nicht die Atmungsfähigkeit zu nehmen, sollten immer diffundierende Imprägnierungsmittel verwendet werden.

Bei der Wahl des Imprägnierungsmittels sollte bei dessen Hersteller geklärt werden, ob seine Anwendung zu unerwünschten Farbveränderungen oder unbeabsichtigtem Glanz führen könnte.

Es kann vorkommen, dass es durch grobe Einwirkung zu Absplitterungen bei kommt. In einem solchen Fall kann der Schaden durch Nachfärben und Nachimprägnierung behoben werden. Wenn die Beschädigung sehr grob und augenfällig ist, kann der betroffene Stein leicht herausgeschlagen und durch einen neuen ersetzt werden.

Wenn waagrecht verlegte Flächen direkt Regen, Eis und Schnee ausgesetzt sind, wird an solchen Stellen eine Imprägnierung empfohlen. Diese sorgt für ein schnelleres Abfließen des Wassers. An solchen Stellen muß auch besonders auf die Dichtheit der Fuge geachtet und gegebenenfalls nachverfugt werden, wenn die Fuge im Laufe der Zeit aufgehen sollte.

Das Ansetzen von Flechten, Moos und letztlich auch Staub ist ein natürlicher „Alterungsprozess" und kann eine sympathische Patina verleihen - wie dies auch bei Naturstein der Fall ist.

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